Sub-Ohm Dampfen

Sub-Ohm Dampfen, dieser Begriff erinnert auf den ersten Blick wohl ein wenig an Meditation, doch hat er damit so rein gar nichts zu tun. Sub-Ohm Dampfen ist eine spezielle Art, E-Zigaretten zu rauchen. Dabei kommt es beim Sub-Ohm Dampfen vor allem darauf an, große Rauchmengen zu produzieren und eine bessere Geschmacksentwicklung des Liquids pro Zug zu erreichen.

Dampfen, vielen auch als Vapen bekannt, ist an sich eine recht simple Angelegenheit. Gerät aufladen, Vape-Liquid rein und los gehts. Wer sich jedoch nicht mit dem normalen vapen zufrieden geben will, sondern in das inzwischen sehr beliebte Sub-Ohm Dampfen einsteigen will, der sollte jedoch ein wenig Grundwissen mitbringen oder zumindest bereit sein, sich dieses anzueignen. Denn ohne zumindest ein klein wenig Grundverständnis, kann das Sub-Ohm Dampfen auch Gefahren mit sich bringen.

Doch, was ist das nun, Sub-Ohm Dampfen? Dampfen an sich ist simpel. Stromquelle plus Schalter plus Verdampfer plus Liquid ergibt Dampfen. Bis auf die Optik, Verdampfer mit einem oder mehreren Drähten und Stromquellen von mechanischer oder Regelungsnatur gibt es keine großen Unterschiede zwischen den E-Zigaretten. Vorsicht in der Handhabung ist jedoch bei mechanischen Modellen gegeben, da bei diesen im Gegensatz zu den Reglermodellen alle Einstellungen selbst berechnet werden müssen. Bei Fehlern droht eine Überbeanspruchung der Stromquelle.

Etwa 1,6 bis 2,4 Ohm sind die Bereiche handelsüblicher Atomizer. Mit diesen Werten können sie den meisten Geräten mit entsprechendem Überlastungsschutz genutzt werden. Je höher die Ohm-Zahl, desto geringer der Aufwand (Watt) um zu dampfen. Dies ermöglicht die Verwendung von kleineren und leistungsschwächeren Geräten.

Viele Vaper im Bereich des Sub-Ohm Dampfens schwören auf Drip-Atomizer, um die Ziele des Sub-Ohm Dampfens, größtmögliche Rauchproduzierung sowie beste Geschmacksentwicklung, zu verwirklichen. Bei Drip-Atomizern werden die Coils genannten Heizeinheiten zumeist selbst hergestellt, mit dem Bestreben, die geringst möglichen Ohm-Werte zu erreichen. Dies garantiert die höchst mögliche Verdampfungsoberfläche. Und genau das ist der springende Punkt beim Sub-Ohm Dampfen: die größte erzielbare Verdampfungsoberfläche.

Einen hohen Dampfausstoß garantiert dabei ein dicker Draht kombiniert mit einer engen und kleinen Wicklung. Diese Micro Coils sorgen für eine schnelle und vor allem gleichmäßige Erhitzung auf großem Areal.

Und genau hier findet sich die Definition des Begriffs Sub-Ohm. Der dicke Draht dezimiert den Widerstand auf Werte unter 1,0 Ohm. Unter-Ohm = Sub-Ohm.

Doch je dürftiger der Widerstand, desto höher der Leistungsbedarf. Um trotz der geringen Ohm-Zahl die benötigte Hitze zu erreichen, werden adäquate Watt-Zahlen benötigt. Aus diesem Grund finden sich in der Sub-Ohm Dampfer-Szene meist Geräte mit Wattzahlen von 200 W und höher.

Inzwischen ist Sub-Ohm dampfen nicht mehr nur für technikaffine Bastler möglich, sind doch speziell angefertigte Sub-Ohm Tanks mit entsprechendem Reservoir im Handel erhältlich. Darin sind die positiven Eigenschaften des Sub-Ohm Dampfens mit denen eines gängigen Tanks vereint, da diese nicht bereits nach minimaler Zuganzahl neu befeuchtet werden müssen, jedoch eine vergleichbare Menge an Dampf abgeben. Für eine problemlose Funktion sollte jedoch die Leistungsausgabe des Batterieträgers beachtet werden.

Letzte Aktualisierung am 24.09.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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